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Samstag, 15.12.2018

Zinsmethoden - Tagesberechnungskonventionen

In der Zinsrechnung bei Banken kommen eine Reihe von verschiedenen Zinsmethoden und Tagesberechnungskonventionen für Zinstage zum Einsatz.

Zinstage

Ein zinspflichtiger Tag wird als Zinstag bezeichnet. Die Anzahl der Zinstage ergibt als Differenz zwischen der Wertstellung (Valuta) des Verzinsungsbeginns und der Wertstellung des Verzinsungsendes. Gemäß §§ 187, 188 BGB wird dabei der Wertstellungstag des Beginns nicht mitgezählt. Der Wertstellungstag des Verzinsungsendes wird dagegen jedoch mitgezählt.

Die verwendete Zinsmethode oder Tagesberechnungskonvention bestimmt darüber, wie Zinsmonat und Zinsjahr festgelegt werden. Im Folgenden werden verschiedene Zinsmethoden vorgestellt.

FINANZRECHNER


  • Zinstage-Rechner: Der Zinstage-Rechner ermittelt die Anzahl der Zinstage für tageweise angelegtes Kapital nach verschiendenen Zinsmethoden.

Deutsche kaufmännische Zinsmethode

Bezeichnung: 30/360

Bei der Deutschen kaufmännischen Zinsmethode wird jeder Monat mit 30 Zinstagen und ein gesamtes Jahr mit 360 Zinstagen gerechnet.

Wenn als Spezialfall der Beginn oder Ende der Zinszahlungsfrist auf den 31. eines Monats fällt, so wird dieser wie der 30. Kalendertag behandelt.

Für den Februar gilt dabei folgende Regelung: Wenn die Verzinsung am 28.02. bzw. 29.02 endet, so werden die Zinsen auch bis zu diesem Tag gerechnet. Wenn die Verzinsung dagegen über den Februar hinaus läuft, so wird der Februar wie jeder Monat mit 30 Tagen gerechnet.

Anwendung findet die Deutsche kaufmännische Zinsmethode z.B. bei Sparkonten, Festgeldkonten, Kontokorrentkonten, Ratenkrediten, langfristigen Darlehen.

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Weitere Zinsmethoden

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